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28.09.2015

Zum Tod von Walter Loos (1939-2015)

Walter Loos ist gestorben. Der Rostocker Ingenieur und Segelmacher gehört zu den Erfindern des DDR-Vierteltonners vom Typ "Hiddensee" und zu den Legenden des ostdeutschen Segelsports. Bis zuletzt stand er persönlich an der Pinne seiner HIDDENSEE 1. Am 23. September 2015 ist Walter im Alter von 75 Jahren auf seine letzte Reise gegangen.

† Walter Loos (r.) an Bord seiner HIDDENSEE 1. Bis zuletzt hatte er die Pinne des allerersten, von ihm maßgeblich mitentwickelten DDR-Vierteltonners fest in der Hand. (foto cc by RostockSailing.de)

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Nachruf seines Heimatvereins RSC-92

Mit Walter Loos verlieren unser Verein und der gesamte Seesegelsport des Ostens unserer Republik einen seiner wichtigsten Protagonisten. Walter war bereits zu Lebzeiten zu einer Legende geworden.

13.06.2014

Freitag der 13te

Es gibt so Tage... Na Ihr kennt das ja sicher selbst ... ;o)

Freitag der 13. Juni, 15:41 Uhr: Stadthafen ... (foto cc by RostockSailing.de)

13.05.2014

"38H8M" | Der RUND BORNHOLM Film



38 Stunden und 8 Minuten - das ist exakt jene Zeit welche die Rennyacht SEB im Jahr 2013 als schnellstes Schiff für den 270 Seemeilen langen Ostsee-Klassiker "Hanseboot Rund Bornholm" gebraucht hat.

Wahrlich keine Rekordzeit; die liegt seit 13 Jahren fest verankert bei 28h 37m 23s (aufgestellt 2001 bei Idealbedingungen von der alten UCA). Ein 10-Knoten-Schnitt wäre also notwendig - eigentlich kein Problem für modernere Rennyachten wie die Ocean Racer. Aber schon ein flautebedingtes "Einparken" oder ein paar Stunden Wind "auf den Kopp" und der daraus resultierende Kreuzkurs reichen aus, um die Durchschnittsgeschwindigkeit radikal in den Keller zu drücken. Beides - Flaute und Kreuzen - gab's bei der letzten Ausgabe von Rund Bornholm (wieder mal) reichlich...

Flautesegeln bei Rund Bornholm 2013
Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert, schon gar nicht beim Segeln. Umso erstaunlicher das Ergebnis des vorliegenden Filmprojektes, bei dem der freischaffende Kameramann und Fotograf Matze Marx so ziemlich alle Register gezogen hat, die mit einem quasi 'Nullbudget' überhaupt zu ziehen sind. Herausgekommen ist die faszinierende Dokumentation einer "ganz normalen" Hochseeregatta. Gleichzeitig ein in dieser Form kaum wiederholbares Projekt und spannende Herausforderung für alle Beteiligten. Nachfolgend dazu ein kleines Interview:

30.04.2014

GOTHAER JUNIOR CUP 2014: Saisonauftakt für Anfänger und Fortgeschrittene

Der GOTHAER JUNIOR CUP eröffnet traditionell noch im April die Regattasaison auf der Warnow. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche gingen in 4 Boots- und 6 Wertungsklassen an den Start. Das größte Feld stellten die B-Optis mit 57 Booten. Bei idealen Segelbedingungen mit viel Sonne und bis zu 4 Windstärken konnten im Rostocker Stadthafen alle Wettfahrten planmäßig durchgezogen werden.

Der vom Segler-Verein Turbine Rostock organisierte 'GJC' ist zudem der erste von vier Wertungsläufen für die Rostocker Stadtmeisterschaft.

Reichlich Sonne und Wind beim GOTHAER JUNIOR CUP 2014 
(foto cc by RostockSailing.de)

09.04.2014

Warnowstyle

Wenn Segeln einfach wäre, würde es Fußball heißen... Dynamische Starkwindsession heute abend mit wechselnden Teams aus dem Rostocker Förderkader. Deutliche 20+irgendwas Knoten aus West in der Warnowdüse dicht untern Gehlsdorfer Ufer... 

Wer das hier ist?  Tja, das weiß wohl nur der Wind...
(foto cc by RostockSailing.de)

18.01.2014

OMG!

...was kommt denn da die Warnow raufgeschippert?!? Laut KVR ein Schleppanhang von über 200 Metern Länge (drei Topplichter auf dem Schlepper). Und was hängt dran, die ARCHE NOAH?!? Nein echt? Naja, der Ausdruck "Bibel-Erlebniszentrum" trifft's wohl eher...

70 Meter lang, 13 Meter hoch und Bibelkunde für 11,50 pro Nase: "Der erste schwimmende Bibel Erlebnispark in Europa" wird am 17.1. von zwei Schlepern in den Rostocker Stadthafen bugsiert. (foto cc by RostockSailing.de)


Der vierstöckige Konzept-Ponton inklusive Theater, Restaurant, Aufzug und Souvenirshop will die Bibel erlebbar machen. Es sei aber kein 'Propagandaschiff', erklärt der holländische Eigner Aad Peters. Dennoch scheint das aufwändige Projekt auch zu polarisieren.

Ab sofort also im Rostocker Stadthafen. Bis voraussichtlich 17.2. können Besucher sich persönlich bekehren lassen informieren. Mehr Infos gibt's hier.


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PS: Gab's Noah's Arche wirklich? Eine BBC-Reportage von 2004 ist der Geschichte nachgegangen (50 min).

02.01.2014

Happy 2014!

Rostock Sailing wünscht allen Segelfreunden ein gesundes neues Jahr mit vielen unvergesslichen Segelstunden!

Mit Wunderkerzen und Langzeitbelichtung haben wir uns über Silvester mal an ein paar Lightpaintings versucht - hier die Ergebnisse:

Happy 2014 - Lightpainting mit Spi und Segelnummer! (foto cc by RostockSailing.de)

19.12.2013

magic moment

Magischer Moment gestern im Rostocker Stadthafen. Die Kranbrücke auf der Haedge-Halbinsel liegt im windstillen Nachtnebel und der Museumshafen fest im Winterschlaf. Doch die Dunkeltage sind bereits gezählt; das 'Schlimmste' ist fast überstanden. Denn seit dieser Woche geht die Sonne schon wieder später unter: in Rostock momentan um 15.49 Uhr, morgen um 15.50 Uhr usw. (foto cc by RostockSailing.de).

10.12.2013

Wind Hunters

Der Termin 7.12. stand schon lange vorher fest. Traditionell gehen die Ixylon-SeglerInnen seit ein paar Jahren am Samstag nach Nikolaus nochmal auf's Wasser und segeln ihre eigene kleine Eisarschregatta auf der Warnow aus. Es gibt wenig, was sie davon abhält. So bahnten sie sich auch schon mal mit der Spitzhacke eine Rinne durch zentimeterdickes Eis.

Was ist dagegen schon so ein kleines Orkantief? Vielleicht ja ein Grund, aber ganz bestimmt kein Hindernis. Na gut, zu einer Regatta hätten wenigstens zwei Boote gehört. So viele wollten dann doch nicht ran - zu kalt. Immerhin wehte es am Tag nach 'Xaver' bei Temperaturen unter 5°C noch deutlich über 20 Knoten (Stichwort Windchill).

Um als erster durch's Ziel zu fahren, musste man also einfach nur durch's Ziel fahren. Mario, Bert und ihr Ixy WIND HUNTER haben's getan. Und gewonnen... ;o)

Vorbildlich mit Schwimmweste und Nikolausmütze... 
(fotos © Jollengruppe ASVzR / B. Werner)

...aber diesmal ohne Spitzhacke! (fotos © Jollengruppe ASVzR / B. Werner)


Screenshot windfinder.com vom 7.12.2013

24.10.2013

Alte PADUA-Bilder zum KRUSENSTERN-Besuch

Von heute bis Samstag macht die KRUSENSTERN mal wieder in Warnemünde fest. Grund genug, das  hauseigene Archiv zu öffnen und ein wenig Goldstaub in die Blogosphäre zu streuen. Da finden sich u.a. drei originale und (zumindest im Netz) bislang unveröffentlichte Privataufnahmen von der PADUA, vermutlich aus den Jahren 1940-42. Historische Zeitdokumente aus dem ersten Leben der KRUSENSTERN und damit des letzten noch segelnden Flying-P-Liners. Viel Spaß! :o)


Mannschaftsfoto an Bord der PADUA vermutlich aus den Jahren 1940-42 (Privataufnahme / foto: Archiv cc by RostockSailing.de)

16.10.2013

"Einfach nur cool...": Rostocker Segelkids entern Offshore-Trimaran

Eine Trainingseinheit der besonderen Art durften kürzlich die jungen Segler und Seglerinnen des neu gegründeten Rostocker Stadtkaders erleben. Als Belohnung für ihre diesjährigen Erfolge lud das Rostocker Unternehmen speedsailing die 14 besten Rostocker Segler der Bootsklassen Opti, Cadet, Laser und 420er zusammen mit den beiden Stadttrainern Uwe Ochmann und Alexander Schlonski zu einem Sondertörn auf dem ORMA60-RennTrimaran ACADEMY ein...

Die Kids vom neu gegründeten Rostocker Stadtkader Segeln zu Gast auf dem ORMA 60 Trimaran ACADEMY (foto cc by RostockSailing.de)

Die Sportler waren begeistert. Lennart Kuß (14 Jahre / WSC), aktuell Sechster der Deutschen Opti-Rangliste fand es "einfach nur cool" mit doppelter Windgeschwindigkeit zu segeln. Dass man bei jeder Wende und Halse gleich 15 Meter laufen muss um auf die neue Luvseite zu kommen, ließ Erinnerungen an den gerade vergangenen spektakulären America´s Cup aufkommen. Schwer beeindruckt zeigten sich die Kids aber auch von der Technik, den Abläufen und den dabei aufzubringenden Kräften, die das nur acht Tonnen leichte "Karbon-Dreibein" schon bei spiegelglatter See und fünf  Knoten Wind auf deutlich über 10 Knoten Bootsgeschwindigkeit beschleunigen.

07.10.2013

19. Senatorenregatta mit Rekordbeteiligung

Sonne + Wind = wieder mal perfektes Wetter zum Tag der Einheit! Nicht nur für die 29 Besatzungen (Rekordbeteiligung!), sondern auch für die neue Kamera. Also rein ins fröhliche Getümmel der 19. Senatorenregatta, die in Fachkreisen auch das Label der "Weltmeisterschaft der Hiddensee's" trägt. Diesmal ohne Mastbrüche (toll!), aber leider auch ohne echte Senatoren am Start (schade!). Dafür jedoch viele sportliche Manöver und kurzweiliger Segelspaß direkt im Stadthafen.

Sportliches Segeln: Vierteltonner BONITO vom YC Warnow schießt in die Sonne. Spektkuläre Manöver wie dieses gab es bei fast allen Teilnehmern der 19.  Senatorenregatta zu sehen. (foto cc by RostockSailing.de)

Bei der 19. Senatorenregatta, traditionell vom RSC-92 ausgerichtet am Tag der Deutschen Einheit, wurde viel Unterwasserschiff gezeigt. Das passiert meistens dann, wenn sich frischer Südwest-Wind den Weg durch die Rostocker Innenstadt gebahnt hat, um dann unvermittelt auf die regattierende Flotte einfällt. Meistens bleibt dann nicht viel Zeit zum Reagieren, so dass sich die knuffigen DDR-Vierteltonner immer wieder zum Sonnenschuss ansetzen, d.h. sich gehörig auf die Seite schmeißen und den Blick auf die sonst verborgene Unterwasserfläche freigeben.

Drei Up and Downs mit zahlreichen Manövern auf dem engen Stadthafenkurs zwischen Silos und Segelstadion (alte Neptunwerft) hatten es in sich. Ganz vorn am Ende die 'üblichen Verdächtigen', diesmal in der Reihenfolge: KEA, BRANDY, KALKEI - die kompletten Ergebnisse gibt's hier. Weitere Berichte bei der NNN, Rostock-Sport und beim Mecklenburgischen Yachtclub.

02.10.2013

Seemannspostkarte #1305 | Ende eines Segeltages


Ende September, die schönen Segeltage werden spürbar kürzer. Um sieben abends ist die Sonne schon fast verschwunden. Mit dem letzten Licht läuft die SANTA BARBARA ANNA auf der Warnow in Richtung Liegeplatz. (foto cc by RostockSailing.de)


So romantisch wie auf diesem Bild, ist es um die Zukunft des Rostocker Bramsegelschoners allerdings nicht bestellt. In den letzten Monaten hat das Verkehrsministerium die Daumenschrauben empfindlich angezogen. Es geht um 'Historizität'. Viele Großsegler, die sich nicht zu 100% im Originalzustand (also nahezu wie bei Werftauslieferung) befinden, sollen ihren Status als 'Traditionssegler' und die damit verbundenen Ausnahmenregelungen verlieren. Ohne diesen Status wird die Mitnahme von zahlenden Gästen jedoch nahezu unmöglich, wodurch den meisten Schiffen die Haupteinnahmequelle und damit die Existenzgrundlage entzogen werden wird... (Infos gibt es dazu u.a. bei blackflag.eu)

Die SANTA BARBARA ANNA kam 1951 in Lowestoft (England) als Dieseltrawler zur Welt. Der Umbau zum Segelschiff erfolgte erst 1985. Mit wieviel Prozentpunkten die o.g. Historizität der "SBA" an den verantwortlichen Berliner Abgeordnetenschreibtischen bewertet wird, mag sich jeder selbst ausmalen...   

25.09.2013

"Erhebliches Sportbootaufkommen"

Pottendichter Seenebel am Samstag früh, 14.9. - ausgerechnet heute... War doch für neun Uhr der Start zum Sandemann Cup 2013 angesetzt, der kultigen Seeregatta von Warnemünde einmal rüber nach Nysted in Dänemark, traditionell veranstaltet vom Yachtclub Warnow.

Was für ein Bild: Spektakulärer Spinnakerstart zum Sandemann Cup 2013 kurz vor der dänischen Küste (foto: Veranstalter)

Insgesamt hatten 62 Boote gemeldet - absoluter Rekord (Vorjahr 40)! Und dann das: Sichtweiten unter 100 Metern machten einen regulären Regattastart unmöglich. Selbst das Auslaufen der Flotte unter Maschine war schon nicht ganz ohne. Diffuse Geräusche überall, dazwischen ein ums andere Mal das tiefdröhnende Horn eines ganz großen Pottes irgendwo im Seekanal. Auf Kanal 73, also bei Warnemünde Traffic, wurde die gespenstische Szenerie durch regen Funkverkehr untermalt, wobei die ohnehin leicht angespannten Berufsschifffahrer mehrfach und eindringlich auf ein "erhebliches Sportbootaufkommen" im Molenbereich hinwiesen. 

10.09.2013

Blick auf die Brigg: MERCEDES in Rostock

Irgendwie kreuzten sich in den letzten Tagen sowohl job- als auch freizeittechnisch gleich mehrfach die Wege mit der MERCEDES. Die Kameras durchgängig auf standby entstand spontan eine Handvoll Megabytes mit unkonventionellen Nahaufnahmen der Edel-Brigg.

"Blick von der Brigg" mitten in die Takelage der MERCEDES - aus etwa 25 Metern Höhe. Besten Dank an Skipper Oliver für's Hochlassen und Jonas für's Hochführen! (foto cc by RostockSailing.de)

So richtig alte Bilder der MERCEDES wird man wohl nicht finden, denn das Schiff wurde erst im Jahr 2005 in Dienst gestellt. Es ist damit eines der jüngsten Segelschiffe der internationalen Großsegler-Flotte und läuft unter holländischer Flagge als gewerblicher Großsegler (was in Deutschland nach gegenwärtiger Gesetzeslage nicht möglich ist!). Die MERCEDES wurde speziell für Tages- und Abendfahrten sowie Empfänge (bis zu 140 Teilnehmer) konzipiert und verfügt dafür über keine Kabinen für übernachtende Gäste. Die 50 Meter lange MERCEDES geht 3,60 Meter tief und trägt 900 m² Segelfläche an insgesamt 18 Segeln.

Eine Brigg ist ein zweimastiges Segelschiff mit Rahsegeln an beiden Masten. Weitere brigg-getakelte Schiffe sind zum Beispiel die im Juli vor Irland gesunkene und in diesen Tagen spektakulär gehobene ASTRID, die FRYDERYK CHOPIN, die EYE OF THE WIND oder die ROALD AMUNDSEN.

Mmmmh... "right in the kisser!" (würde Calvin zu Hobbes sagen)... - So frontal unterm Klüverbaum bei fast vollen Segeln macht Schiffeknipsen doppelt Spaß! (foto cc by RostockSailing.de)


04.06.2013

"Niemand hat die Absicht, ein Schiff zu versenken"

Ironie der Geschichte? Der diensthabende Lotse Siegfried Kempe fand auf der GEORG BÜCHNER ausgerechnet ein Bild von Walter Ulbricht, klemmte es spontan hinter das Mittelfenster der Kommandobrücke und verließ wenig später in Warnemünde als letzter deutscher Seemann das Schiff (vgl. NNN vom 29.5.). Wenn es stimmt, dass während des Schleppens niemand weiter an Bord war, steuerte unser Unglücksdampfer also mit dem berühmt-berüchtigten Staatsratsvorsitzenden und DDR-Mauerbau-Leugner als Ausguck in Richtung Abgrund. Hätte man Walter vorher gefragt, ob denn das Schiff eventuell sinken könnte, vermutlich hätte er geantwortet: "Niemand hat die Absicht, ...".

Nun liegt sie also hier... (ganz nebenbei bemerkt auf ihrer Steuerbord-Seite, aber das hat natürlich gaaar nichts zu sagen!). Vorläufiges Ende einer Farce und unglaublich bizarren Rostocker Lokalposse, deren Protagonisten sich vor allem durch vereintes Stillschweigen und Wegducken auszeichnen.

Was bitte ist denn verwunderlich daran, wenn alle Welt (inzwischen international!) diskutiert und spekuliert darüber, wie es genau dazu kommen konnte wozu es nun kam? Das hat wenig mit "Möchtegern-Kapitänen" oder "selbsternannten Experten" zu tun. Die Menschen wollen einfach mal verstehen was da abgeht! Seit Monaten gibt es immer immer immer nur Fragen, Ungereimtheiten und scheibchenweise dubiose Fakten. Berechtigte Fragen, reichlich, aber niemand der sie beantwortet. Diejenigen die antworten könnten wollen nicht. Alle anderen können nicht.

22.05.2013

Mittwoch vs Freitag

Anzahl der Rostocker Yachten, die bei der Warnemünder Mittwochsregatta 2012 mindestens einmal gewertet wurden: 

11

Anzahl der Warnemünder Yachten, die bei der Rostocker Freitagsregatta 2012 mindestens einmal gewertet wurden: 

1

Die Anreisestrecke ist die selbe. Ergo ist wohl Mittwoch der bessere Segeltag...

;o)

Die Farr 30 MAIKO vom ASVW, hier am vergangenen Freitag im Stadthafen, geht bislang als einzige Yacht aus Warnemünde regelmäßig bei der Rostocker Freitagsregatta an den Start. In der Saison 2012 gewann das deutsch-schwedische Sportboot von John Victorin und Robert Pastoors die Warnemünder "MitReg" und fuhr freitags in Rostock auf Platz fünf (jeweils Gesamtwertung nach Yardstick). (foto cc by RostockSailing.de)


22.04.2013

Erster Härtetest: Gothaer Junior Cup 2013

Es war wohl genau jenes Wochenende, an dem die Segelwettergötter entschieden, den Schalter von Winter- auf Sommersegel-Modus umzulegen. Irgendwann in der Nacht auf Sonntag muss es gewesen sein...

Ordentlich Druck in den Segeln beim GOTHAER JUNIOR CUP 2013, dem ersten Härtetest der Saison im Rostocker Stadthafen (foto cc by RostockSailing.de)


Der Samstag hatte es wirklich noch in sich mit einstelligen Temperaturen, ruppigen Böen und dick eingemumelten Kids, so dass rund die Hälfte der B-Optis sicherheitshalber abbrechen mussten. Der Rest kämpfte sich tapfer über den Kurs und sammelte fleißig Regatta-Härtepunkte. Schließlich geht der GOTHAER JUNIOR CUP ja auch als erster von vier Wertungsläufen in die Rostocker Stadtmeisterschaft 2013 ein. Am Sonntag wurden die Kinder und Betreuer mit viel Sonne, steigenden Temperaturen und deutlich leichteren Winden entschädigt.

Veranstalter ist traditionell der Segler-Verein Turbine Rostock. Alle Ergebisse hier und nachfolgend noch ein paar Bilder...

01.02.2013

AKTUELL: Der GEORG BÜCHNER Kalender 2013/14

Immer mehr merkwürdige Details kommen zur GEORG BÜCHNER (ex-CHARLESVILLE) an's Tageslicht und wer weiß, was wir in den kommenden Wochen und Monaten noch so alles zu lesen bekommen. Auch wenn der geplante Verkauf für's erste vom Tisch zu sein scheint - die Zukunft des letzten großen Schiffes im Rostocker Stadthafen bleibt mehr als ungewiss...


Der neue GEORG BÜCHNER-Kalender 2013/14 mit 13+1 Blättern im A3-Format. Zu bestellen unter www.rettet-schorsch.de. (Fotos by RostockSailing / Design by e-zign.de)


Im Ergebnis des RostockSailing-LiveBlogs haben fünf Rostocker "Ureinwohner" kurzerhand die Köpfe zusammengesteckt und Ideen gesponnen, "was man denn noch so machen könnte". Entstanden ist daraus der "GEORG BÜCHNER Kalender 2013/14" mit außergewöhnlichen Fotomotiven, die aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen zum Teil schon nicht mehr zu reproduzieren sind (fehlende Ladebäume, Gangways usw.). Gar nicht auszudenken, welche Leere der Liegeplatz 71/72 am Rostocker Kabutzenhof hinterließe, wenn das Schiff tatsächlich eines Tages oder Nachts auf einmal nicht mehr da wäre...


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