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23.05.2011

Besuch aus Sassnitz: AC Cupper "GBR 52"

Wer hätte das gedacht! Ein wahrhaft außergewöhnlicher Besucher zog am Samstag bei leichten Winden seine Runden auf der Ostsee vor Warnemünde und es dürfte hier der erste seiner Art gewesen sein - der IACC-Cupper "GBR 52".

Der America's Cupper GBR-52 vor Warnemünde - ein Bild mit echtem Seltenheitswert... (foto cc by RostockSailing.de).


Wie kommt so ein filigraner Schlorren nach Rostock? In diesem Fall war's ganz einfach: Bei wenig Wind, hauptsächlich unter Maschine und - Achtung, neuer Heimathafen! - aus Sassnitz!

Vor Warnemünde gab's dann am Samstag ein bisschen Show-Segelei als Bewerbungsaktion für das neu gegründete und auf Rügen ansässige Unternehmen Match Sailing. Wer möchte, kann also dort (in Sassnitz) ab sofort auf einem von zwei dieser AC-Boote für ein kleines Match Race anheuern...

Ursprünglich trat der Cupper "GBR 52" als Herausforderer "Nippon Challenge" (JPN 52) im Jahr 2000 beim Louis Vuitton Cup in Auckland / Neuseeland an, scheiterte jedoch bereits im Halbfinale. Das Finale gewann damals ITA 45 (Luna Rossa), die damit den America's Cup Verteidiger Neuseeland NZL-60 herausfordern durften (dort allerdings sang- und klanglos mit 0:5 untergingen)...

08.03.2011

Nordische Kombination: Danske Ice-Kite-Skating

Schnell noch ein letzter winterlicher Blick über die Ostsee und auf ein Video, das der dänische Profisegler Michael Hestbæk in der vergangenen Woche auf dem zugefrorenen "Sjælsø" nördlich von Kopenhagen aufgenommen hat.

Michael Hestbæk führt uns quasi auf's Glatteis, wo er zusammen mit seinen Schlittschuhen plus Kite auf bis zu 59.9 km/h beschleunigt und das ganze aus seiner Sicht mittels Helmkamera dokumentiert hat (Ungeduldige können auch auf 1:20 min vorspulen):



Als Profisegler liebt Hestbæk es flott: "Ich bin süchtig nach Kite-Surfen und Geschwindigkeit auf dem Wasser. In Ermangelung eines Besseren stelle ich mich eben mit meinem Drachen auf die Schlittschuhe", sagte er gegenüber minbaad.dk.

Neulich stürzte er ziemlich heftig, weil einfach noch zu viel Schnee auf dem Eis lag. "Ich rutschte 200 Meter weit, schlug aber glücklicherweise nirgendwo gegen", meinte Michael Hestbæk und war zudem froh, dass das Eis des "Sjælsø" über 14 cm dick ist. "Aber es war vielleicht auch nicht besonders klug, da draußen ganz allein zu sein".

(Originaltext und Foto via minbaad.dk, Troels Lykke)

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Moment mal: Michael Hestbæk?!? Da war doch was! Richtig - der 1969 in Kopenhagen geborene Profi ist nicht nur dreifacher Olympia-Teilnehmer im Star und 49er, sondern bildete als Stratege zusammen mit Jesper Bank und dessen beiden Ex-Vorschotern die komplette Dänemark-Fraktion im UNITED INTERNET TEAM GERMANY, der ersten und bislang einzigen deutschen AMERICA's CUP Kampagne aus den Jahren 2005-2007.

Wobei er seinen Skipper Jesper Bank u.a. zu einer vielbeachteten "personellen Rückwärtsrolle" veranlasste, als dieser ihn mitten in der heißen Phase aus dem Team schasste, nur um ihn keine drei Wochen später wieder in der Afterguard zu installieren, weil er irgendwie doch besser mit Hestbaek arbeiten könne...

Das "United Internet Team Germany" unter dem dänischen Weltklasse-Skipper Jesper Bank: Deutschland's erstes und bislang auch einziges AMERICA's CUP Team (2005-2007, foto copyright UITG).

31.01.2011

Hafenbummel in Auckland: AC45 und mehr...

Kein ganz einfaches Unterfangen: Der nagelneue AC45 Hightech-Katamaran vom Team Oracle wird nur an zwei Punkten angelascht und dann mit stehendem Wing gekrant. Ralf Kudra vom Rostocker team speedsailing war vor Ort in Neuseeland und zeigte sich begeistert von der Einfachheit der Rennmaschine. (foto copyright Ralf Kudra; cc by RostockSailing.de)


Schnelle und spektkuläre Rennyachten hatten ihn schon immer begeistert. Als der Rostocker Ralf Erik Kudra im Winter 2001 seinen langjährigen Segelfreund Jochen Schümann in Neuseeland besuchte (kurz bevor jener mit dem Team "Alinghi" den America's Cup gewann und erstmals nach Europa holte), reifte in ihm die Idee zu seinem inzwischen erfolgreichen High-Tech-Segel-Unternehmen speedsailing

Ziemlich genau zehn Jahre später zog es "Kuddi", wie ihn seine Stammcrew ruft, wieder nach Down Under. In der vergangenen Woche kehrte er mit einem Sack voller Erlebnisse und Bilder zurück nach Rostock. Unter anderem bummelte er mit seiner Kamera durch Auckland's "Stadthafen" an der Freemans Bay und traf auf jede Menge spannender Segelyachten.

06.11.2010

Rostock erhält Zuschlag für Match Race DM 2011

Das ist doch mal ein Knaller: die Deutsche Match Race Meisterschaft 2011 kommt nach Rostock! Soeben hat der Deutsche Segler Verband (DSV) seine offizielle Zusage für diese Spitzensport-Veranstaltung gegeben. 


Hochkarätiger Spitzensport: Die Deutsche Match Race Meisterschaft kommt 2011 an die Warnow. Die diesjährige DM auf dem Tegernsee fand deutschlandweit erhebliche Beachtung und Medienresonanz. Kann die Stadt Rostock im kommenden Jahr ähnlich profitieren? (foto © Tom Gonsior www.regattafoto.de)


Ganz Segel-Deutschland wird dann im kommenden Jahr alle Augen und Ohren nach Rostock richten, wenn das "Who is who" der Match Race Szene ihren Deutschen Meister 2011 im Rostocker Stadthafen ermittelt.

Den Zuschlag als ausrichtender Verein hat der See- und Segelsportverein der Hansestadt Rostock e.V. (SSV) bekommen, dessen Mitglieder bereits unter Leitung von Sportwart Wolfram Kummer mit den Planungen begonnen haben.


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