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10.09.2013

Blick auf die Brigg: MERCEDES in Rostock

Irgendwie kreuzten sich in den letzten Tagen sowohl job- als auch freizeittechnisch gleich mehrfach die Wege mit der MERCEDES. Die Kameras durchgängig auf standby entstand spontan eine Handvoll Megabytes mit unkonventionellen Nahaufnahmen der Edel-Brigg.

"Blick von der Brigg" mitten in die Takelage der MERCEDES - aus etwa 25 Metern Höhe. Besten Dank an Skipper Oliver für's Hochlassen und Jonas für's Hochführen! (foto cc by RostockSailing.de)

So richtig alte Bilder der MERCEDES wird man wohl nicht finden, denn das Schiff wurde erst im Jahr 2005 in Dienst gestellt. Es ist damit eines der jüngsten Segelschiffe der internationalen Großsegler-Flotte und läuft unter holländischer Flagge als gewerblicher Großsegler (was in Deutschland nach gegenwärtiger Gesetzeslage nicht möglich ist!). Die MERCEDES wurde speziell für Tages- und Abendfahrten sowie Empfänge (bis zu 140 Teilnehmer) konzipiert und verfügt dafür über keine Kabinen für übernachtende Gäste. Die 50 Meter lange MERCEDES geht 3,60 Meter tief und trägt 900 m² Segelfläche an insgesamt 18 Segeln.

Eine Brigg ist ein zweimastiges Segelschiff mit Rahsegeln an beiden Masten. Weitere brigg-getakelte Schiffe sind zum Beispiel die im Juli vor Irland gesunkene und in diesen Tagen spektakulär gehobene ASTRID, die FRYDERYK CHOPIN, die EYE OF THE WIND oder die ROALD AMUNDSEN.

Mmmmh... "right in the kisser!" (würde Calvin zu Hobbes sagen)... - So frontal unterm Klüverbaum bei fast vollen Segeln macht Schiffeknipsen doppelt Spaß! (foto cc by RostockSailing.de)


14.11.2012

Farewell, BOUNTY



The first and only time we saw BOUNTY in Rostock, was in August 2011 when she became the top highlight of the Hanse Sail. On 9 Aug 2011 she arrived with a spectacular "club hauling" maneuver in our City Harbour. During her stopover here she attracted up to 5.000 visitors per day.

On 29 October 2012 the tall ship BOUNTY was lost to hurricane Sandy. Also lost were two crew members - Captain Robin Wallbridge and deckhand Claudine Christian.

May they rest in peace


BOUNTY leaving Rostock City Harbour on 15 August 2011 (foto cc by RostockSailing.de)

25.09.2012

Hanse Sail Image Trailer 2012

Die KollegInnen vom Hanse Sail Büro haben ein neues Image-Video produziert und auf ihrem ebenso neuen wie offiziellen Hanse-Sail-Youtube-Kanal online gestellt. Die Aufnahmen in dem Clip stammen von der Hanse Sail 2012; demnächst kommt wohl auch noch eine Langversion...

08.03.2012

Eine Handbreit zu wenig

Dieser Versuch ging leider in die Hose. Bei der Hanse Sail 2011 wollte die THALASSA schön knasch an der die Warnemünder Westmole vorbei schnippeln, als dann plötzlich die berühmte Handbreit Wasser unter dem Kiel fehlte.

Kleiner Aufsetzer: Die Barkentine THALASSA macht während der Hanse Sail 2011 kurzzeitig an der Warnemünder Westmole fest (foto copyright DIE HÄRTE)


"Boot und Segel stehen!" wird in so einem Fall gern von den umliegenden Booten gelästert und wenn dann die Zuschauerränge wie bei der Hanse Sail üblich auch noch voll besetzt sind, ergibt das Hafenkino vom Feinsten...

Die Crew vom Rostocker Vierteltonner "DIE HÄRTE" war zufällig direkt dahinter unterwegs und hat die Situation auf den Chip gebrannt - besten Dank an Ingo und die Jungs für die Einsendung!

15.12.2011

ex KOMMODORE JOHNSEN in Rostock

Vermutlich ist das folgende Foto nur was für detailverliebte Freaks mit überdurchschnittlicher Affinität zur Seefahrtsgeschichte der letzten hundert Jahre. Oder interessiert sich etwa sonst noch jemand für die längst vergangenen Namen irgendwelcher alten Windjammer? Einer davon hieß mal kurzzeitig KOMMODORE JOHNSEN und ist am Wochenende wieder in Rostock zu Gast...

Wenn man mal ganz genau hinschaut: Im frühen Gegenlicht ist am Bug der SEDOV mehr als 65 Jahre nach der letzten Umbenennung noch immer der alte, ins Schiffsblech gedengelte Name KOMMODORE JOHNSEN zu lesen ... (foto cc by RostockSailing.de).


In diesem Fall dreht's sich nicht um irgendeinen Großsegler, sondern um den größten noch aktiven überhaupt. Dass die heutige SEDOV vor 90 Jahren als MAGDALENE VINNEN II vom Stapel der Kieler Germaniawerft lief, mag der ein oder andere schon mal gehört oder gelesen haben. Dagegen war der Name KOMMODORE JOHNSEN nur eine eher kurze Kriegszeit-Episode im abwechslungsreichen Leben des gewaltigen Viermasters...

16.08.2011

Hanse Sail 2011 Bilder - zweiter Teil

So viel Wasser von oben gab's wohl selten zu einer Hanse Sail, doch allein der Samstag entschädigte Teilnehmer wie Zuschauer mit herrlichem Segel- und Fotowetter.

Die Organisatoren sprachen von insgesamt 500 Segelschiffen und Yachten, die vor Warnemünde munter ihre Bahnen zogen - ein einzigartiges maritimes Schauspiel auf der Ostsee. Hier noch ein paar Aufnahmen aus der zweiten Halbzeit der 21. Hanse Sail 2011 (siehe auch Teil 1 sowie unsere Flickr-Galerie):

Windjammer-Regatta: Von den insgesamt 15 Traditionssegler, die am Samstag zur traditionellen Hanse Sail Wettfahrt antraten, kamen bei Wind um 2 Bft sogar 10 ins Ziel. Rennen hin oder her - alle zusammen lieferten immer wieder grandiose Motive und Perspektiven. Hier im Bild von links nach rechts die russische KRUZENSTERN, die/der holländische WYLDE SWAN und der Rennkutter NOBILE aus Wolgast (foto cc by RostockSailing.de).

09.08.2011

Mit knirschenden Planken: Die BOUNTY macht in Rostock fest

Grandioses Hafenkino bereits 48 Stunden vor Anpfiff der HANSE SAIL! Mit einem fast schon dramatischen Anlegemanöver (und wegen des Windes einen ganzen Tag eher als geplant) machte die legendäre BOUNTY heute um 13.00 Uhr im Rostocker Stadthafen fest.

Vor Anker im tiefsten Stadthafen - das hat's auch schon lange nicht mehr gegeben! Aber die fast 500 Tonnen der BOUNTY wollen auf engstem Raum erstmal manövriert werden. Bei starkem auflandigen Südwestwind und ohne Bugstrahlruder blieben kleine Blessuren beim Anlegen nicht aus. (alle fotos cc by RostockSailing.de)


Zwar mit Lotsen an Bord, aber ansonsten ohne weitere technische Assistenz dauerte es mehr als eine Stunde, bis endlich alle Leinen am Liegeplatz 92 übergeben und auch der Stadthafenchef Per-Olaf Altmann mit der Endposition des Dreimasters zufrieden gestellt war (nachdem er selbst tatkräftig anpacken musste)...

05.11.2010

"Fryderyk Chopin" entmastet

Im Sommer lag sie noch als stolze Botschafterin des polnischen Fremdenverkehrsamtes im Rostocker Stadthafen. Jetzt verlor die FRYDERYK CHOPIN am 29. Oktober während eines schweren Sturmes im Atlantic südwestlich der Scilly-Inseln (GB) beide Masten. Verletzt wurde niemand; alle Besatzungsmitglieder sind in Sicherheit. Der Kapitän machte eine plötzliche Bö in Orkanstärke ("Freak-Bö") für den Verlust der Masten verantwortlich.

Trauriger Anblick wie aus längst vergangenen Windjammerzeiten: Die "Fryderyk Chopin" verlor im Sturm vor England beide Masten (foto © Fryderyk Chopin)

Bilder und Hintergründe gibt es u.a. beim Segelreporter. Der hat's vom handbreit blog, der's von esys und  conjuminando hat und die wiederum von hier... :-)  Ein Video gibt's auch noch und zwar hier...

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