Mannschaftsfoto an Bord der PADUA vermutlich aus den Jahren 1940-42 (Privataufnahme / foto: Archiv cc by RostockSailing.de)
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24.10.2013
Alte PADUA-Bilder zum KRUSENSTERN-Besuch
Von heute bis Samstag macht die KRUSENSTERN mal wieder in Warnemünde fest. Grund genug, das hauseigene Archiv zu öffnen und ein wenig Goldstaub in die Blogosphäre zu streuen. Da finden sich u.a. drei originale und (zumindest im Netz) bislang unveröffentlichte Privataufnahmen von der PADUA, vermutlich aus den Jahren 1940-42. Historische Zeitdokumente aus dem ersten Leben der KRUSENSTERN und damit des letzten noch segelnden Flying-P-Liners. Viel Spaß! :o)
Mannschaftsfoto an Bord der PADUA vermutlich aus den Jahren 1940-42 (Privataufnahme / foto: Archiv cc by RostockSailing.de)
Mannschaftsfoto an Bord der PADUA vermutlich aus den Jahren 1940-42 (Privataufnahme / foto: Archiv cc by RostockSailing.de)
15.12.2011
ex KOMMODORE JOHNSEN in Rostock
Vermutlich ist das folgende Foto nur was für detailverliebte Freaks mit überdurchschnittlicher Affinität zur Seefahrtsgeschichte der letzten hundert Jahre. Oder interessiert sich etwa sonst noch jemand für die längst vergangenen Namen irgendwelcher alten Windjammer? Einer davon hieß mal kurzzeitig KOMMODORE JOHNSEN und ist am Wochenende wieder in Rostock zu Gast...
Wenn man mal ganz genau hinschaut: Im frühen Gegenlicht ist am Bug der SEDOV mehr als 65 Jahre nach der letzten Umbenennung noch immer der alte, ins Schiffsblech gedengelte Name KOMMODORE JOHNSEN zu lesen ... (foto cc by RostockSailing.de).
In diesem Fall dreht's sich nicht um irgendeinen Großsegler, sondern um den größten noch aktiven überhaupt. Dass die heutige SEDOV vor 90 Jahren als MAGDALENE VINNEN II vom Stapel der Kieler Germaniawerft lief, mag der ein oder andere schon mal gehört oder gelesen haben. Dagegen war der Name KOMMODORE JOHNSEN nur eine eher kurze Kriegszeit-Episode im abwechslungsreichen Leben des gewaltigen Viermasters...
Wenn man mal ganz genau hinschaut: Im frühen Gegenlicht ist am Bug der SEDOV mehr als 65 Jahre nach der letzten Umbenennung noch immer der alte, ins Schiffsblech gedengelte Name KOMMODORE JOHNSEN zu lesen ... (foto cc by RostockSailing.de).
In diesem Fall dreht's sich nicht um irgendeinen Großsegler, sondern um den größten noch aktiven überhaupt. Dass die heutige SEDOV vor 90 Jahren als MAGDALENE VINNEN II vom Stapel der Kieler Germaniawerft lief, mag der ein oder andere schon mal gehört oder gelesen haben. Dagegen war der Name KOMMODORE JOHNSEN nur eine eher kurze Kriegszeit-Episode im abwechslungsreichen Leben des gewaltigen Viermasters...
04.06.2011
Seemannspostkarte #1109 | SEDOV in Warnemünde
So muss eine Hafenstadt von der Seeseite aussehen! Warnemünder Leuchtturm mit Teepott und dahinter das größte Segelschiff der Welt! (alle Fotos cc by RostockSailing.de).
Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison liegt die SEDOV am Passagierkai von Warnemünde - das mit 118 m Länge größte noch traditionell segelnde Segelschiff der Welt (und das zweitgrößte überhaupt, übertroffen nur noch vom Neubau ROYAL CLIPPER).
Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison liegt die SEDOV am Passagierkai von Warnemünde - das mit 118 m Länge größte noch traditionell segelnde Segelschiff der Welt (und das zweitgrößte überhaupt, übertroffen nur noch vom Neubau ROYAL CLIPPER).
21.02.2011
Hanse Sail Time Lapse, aufgedröselt
Wunderbare Zeitschleife, aufgenommen am Hanse-Sail-Freitag 2010 von der Dach-Webcam des Neptun-Hotels mit Blick nach Osten auf die Hafeneinfahrt in Warnemünde. Insgesamt werden mehr als neun Stunden in knapp dreieinhalb Minuten abgespult.
Der Zeitraffer beginnt am frühen Morgen um vier kurz vor der Dämmerung, wo sowohl am linken Bildrand schön die beiden Molenfeuer als auch ganz rechts der Warnemünder Leuchtturm lustig durch die Gegend funkeln. Dann wird's "langsam" hell und endlich kann das "Hafenkino" beginnen. Dabei hat die Hanse Sail einiges zu bieten an diesem Sommermorgen, so dass es sich durchaus lohnt, mal etwas genauer hinzuschauen:
Allein drei dicke Kreuzfahrtschiffe erscheinen einlaufend (bei 0:16, 0:43, 0:44 min), die schwedische(?) Marine (1:01), ein gewaltiger Offshore-Versorger (1:17). Der Trecker der Kurverwaltung huscht zwecks Müllbeseitigung wie eine Eidechse über den Strand und natürlich dürfen die fahrplanmäßigen Dänemark- und Schwedenfähren (0:30, 0:35, 0:41, 1:31, 1:33, 1:52) nicht fehlen. Schnell gleiten noch eine sogenannte "Jack Up Barge" (1:55) sowie diverser "Kleinkram" durch's Bild, als dann um kurz nach zehn die beiden größten noch segelnden Windjammer der Welt auslaufen.
Zunächst (bei 2:15) die 118 Meter lange Viermast-Bark SEDOV und eine Dänemarkfähre später (bei 2:21) dann auch die 114 Meter lange KRUZENSTERN (ebenfalls eine Viermastbark). Anschließend ein weißer Dreimaster (2:25; DAR MLODZIEZY?) und kurz danach noch der Dampfeisbrecher STETTIN, kurz bevor ab 11 Uhr (bzw. 2:30) endlich die obligatorische "Hanse Sail Rush Hour" einsetzt.
Während sich auf der Promenade die Menschenmassen drängeln, bahnt sich kurz vor Schluss (ab 3:26) sich von linksbord kommend noch die Siegeryacht des Volvo Ocean Race 2002 ILLBRUCK ("GLASHÄGER") unter Genaker inkl. Halse-Manöver ihren Weg durch die Molenköpfe und das allgemeine Schiffsgetümmel in Richtung Rostocker Stadthafen.
Alles in allem also ein ganz normaler Hanse Sail Freitag...
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