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25.09.2013

"Erhebliches Sportbootaufkommen"

Pottendichter Seenebel am Samstag früh, 14.9. - ausgerechnet heute... War doch für neun Uhr der Start zum Sandemann Cup 2013 angesetzt, der kultigen Seeregatta von Warnemünde einmal rüber nach Nysted in Dänemark, traditionell veranstaltet vom Yachtclub Warnow.

Was für ein Bild: Spektakulärer Spinnakerstart zum Sandemann Cup 2013 kurz vor der dänischen Küste (foto: Veranstalter)

Insgesamt hatten 62 Boote gemeldet - absoluter Rekord (Vorjahr 40)! Und dann das: Sichtweiten unter 100 Metern machten einen regulären Regattastart unmöglich. Selbst das Auslaufen der Flotte unter Maschine war schon nicht ganz ohne. Diffuse Geräusche überall, dazwischen ein ums andere Mal das tiefdröhnende Horn eines ganz großen Pottes irgendwo im Seekanal. Auf Kanal 73, also bei Warnemünde Traffic, wurde die gespenstische Szenerie durch regen Funkverkehr untermalt, wobei die ohnehin leicht angespannten Berufsschifffahrer mehrfach und eindringlich auf ein "erhebliches Sportbootaufkommen" im Molenbereich hinwiesen. 

21.09.2012

Sandemann Cup 2012 | West bis Nordwest 6-7

"Wet & Wild": Die Bedingungen zum 12. Sandemann Cup führten das ein oder andere Team an die seglerischen Grenzen. Bei starkem Nordwest und der entsprechenden Welle wurde die Überfahrt recht nass und hügelig... (foto Matthias Kloss, Team BONITO / cc by RostockSailing.de)


So langsam darf man wohl schon von einer Traditions-Regatta sprechen. Immerhin war dies bereits der 12. SANDEMANN-CUP, dessen Kurs am 15. September - ebenso traditionell - über etwa 30 Seemeilen von Warnemünde nach Nysted in Dänemark führte...

Noch am Vorabend hatten sich bei den Organisatoren um Reinhold Plessentin auf dem BONITO vom Yachtclub Warnow stolze 46 Yachten fest angemeldet.

Angesichts des eher kräftigen West- bis Nordwest-Windes am Samstag früh und der damit verbundenen "Brech-Welle" ging die Flotte um 8.30 Uhr dann doch leicht dezimiert an den Start zwischen den Warnemünder Molen. Was folgte war ein nasser schaukeliger "Geradeso-Anlieger", für den die Crews zwischen viereinhalb Stunden (KERKYRA) und siebeneinhalb Stunden (TIPPI) brauchten. 

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