Donnerstag, 28. April 2011

Samoa oder Hawaii? Nee - Warnemünde!


Watt'n Traumwetterchen über Ostern! Optimale Bedingungen auch für die Jungs und Mädels von Supremesurf, die am Samstag am Warnemünder Strand ihre Beachhouse Saison 2011 eröffnet konnten.

Der Rostocker Peter Lück war mit seiner kleinen Olympus E-PL1 vor Ort und hat wahrhaft karibische Bilder produziert. Wer sich für Fotografie im Allgemeinen und hochwertige Kompaktkameras im Besonderen interessiert, sollte zudem unbedingt mal auf seinem äußerst informativen Foto-Blog vorbeischauen.

Dienstag, 26. April 2011

Apropos Bergung...

Nach der spektakulären Bergung des VAGEL GRIP gab's über Ostern noch ein weiteres Unterwasserhindernis aus dem Rostocker Stadthafen zu beseitigen. Zwei Polizeiboote, acht Mann und zwei Stunden Arbeit kostete es, um einen gebrauchten meergrünen Zweisitzer zu bergen.

Sitzmöbel am Haken: Auf den ersten Blick ganz lustig. Für die Schifffahrt hält sich die Witzigkeit allerdings in Grenzen (Foto Martin Behrns).


So belustigend das Bild auf den ersten Blick erscheinen mag, so unwitzig sind derartige Hindernisse für die Sport- und Berufsschifffahrt. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass das Sitzmöbel ein Relikt des "Kommt zusammen" Festivals ist, das am Osterwochenende im Stadthafen über die Bühne ging.

Bisschen nervig, dass derlei Aktivitäten (genau wie die Silvesterballereien) kaum ohne Müll in der Warnow auskommen...

Dank an Martin B. für die Info und das Foto!

Donnerstag, 21. April 2011

Flying submarine

Drei Monate und sechs Tage lag - oder besser - hing der VAGEL GRIP auf Tauchstation im Rostocker Stadthafen. Heute am Gründonnerstag wurde er endlich mit schwerer Spezialtechnik gehoben.

Stadtbekanntes fliegendes Objekt: Der VAGEL GRIP ist endlich gehoben. Er sank am 15. Januar 2011 nach der ersten Eisschmelze im Rostocker Stadthafen (alle Fotos cc by RostockSailing.de / Matthias Huhn).


Insgesamt war es nach 1945 und 2010 bereits der dritte Untergang des einstigen Kriegskutters. Erst am 18. März wurden ca. eine Tonne Diesel abgepumpt, nachdem der Eigner zuvor wochenlang gegenüber den Behörden angab, dass das Schiff angeblich leer sei und sich "maximal ein Liter Rest-Diesel" an Bord befänden. Nun ja...

Wer die ganze Story nochmal nachlesen möchte, kann das u.a. inklusive Kommentaren von Umweltsenator Holger Matthäus bei den Drei Affen tun. Ein Video vom "Unterwasservogel" hatten wir hier schon im Februar gepostet.

Hier noch ein paar kolossale Bilder, die man in dieser Form auch nicht jeden Tag auf der Warnow sieht. Besonderen Dank an Schubi für den Live-Tipp und Hühnchen für die "fotomäßige Umsetzung" - spitzenmäßiges Rostock Sailing Teamwork!   :o)

Dienstag, 19. April 2011

Gothaer Junior Cup: jüngster Starter war sechs

Eine Woche vor Ostern hat der Rostocker Nachwuchs also schon seine erste Regatta 2011 eingetütet. Bei den B-Optis gewinnt Konstantin Fensky (RSC92) vor Till Mattes Kleist (WSC) und Anton Wolff (RSC92).

Start zum Gothaer Junior-Cup 2011: Für insgesamt 60 Nachwuchsskipper begann am Wochenende die Rostocker Regatta-Saison (foto copyright Wolfgang Groß / www.rostock-sport.de).


Der jüngste Starter im Feld war Mic Mohr vom Rostocker Yachtclub (RoYC). Er ist gerade mal sechs Jahre alt und segelte im Feld der 35 Optis bereits auf einen hervorragenden 11. Platz. Glückwunsch!  :o)

Die gesammelten Ergebnisse der B-Optis, Cadets, Laser und 420er gibt's auf der Homepage vom Veranstalter SV Turbine Rostock. Außerdem war Wolfgang Groß mit seiner Nikon mal wieder mitten im Geschehen und hat weit über einhundert Bilder produziert, die in der Galerie von www.rostock-sport.de zu sehen sind. Sogar ein ausführlicher Bericht wurde geschrieben und zwar hier...


Freitag, 15. April 2011

Wir machen das!

Wenn am Wochenende bei voraussichlich schönstem Frühlingswetter der Rostocker Stadthafen mit lauter kleinen weißen Segeln gesprenkelt erscheint, dann ist das kein Zufall sondern der "Gothaer Junior Cup".

Wir machen das: Für langjährige Unterstützer des Kinder- und Jugendsegelns in Rostock blenden wir hier gern auch mal Werbung ein... (foto copyright SV Turbine Rostock).

Donnerstag, 14. April 2011

Weltmeisterbesieger

Auf der Suche nach der erfolgreichsten Rostocker Seglerfamilie führt wohl kein Weg an dem Namen BOROWSKI vorbei. Mit einem Sieg bei der Trapez-Regatta 2011 der FDs auf dem Steinhuder Meer demonstrierte Jörn Borowski erneut eindrucksvoll, dass das Erfolgskapitel dieser "Dynastie" noch lange nicht zu Ende geschrieben ist.

Immer noch "schwer auf Draht": Anfang der 80er Jahre war Jörn Borowski (52/re.) mehrfacher Welt- und Europameister im 470er. 1999 legte der Rostocker im FD mit seinem Vorschoter Andreas Berlin einen Vizeweltmeister nach. Jetzt gewannen beide die Trapez-Regatta 2011 auf dem Steinhuder Meer.(foto copyright Ralph Linow www.saralin.de)


Mit seinem Vorschoter Andreas "Pfanni" Berlin siegte Jörn Borowski am vergangenen Wochenende im 50 Boote starken Feld, das mit wirklich hochkarätigen Namen der europäischen Segelszene durchsetzt war, darunter keine geringeren als die früheren Weltmeister Jørgen Bojsen-Møller (gleich 6fach!) aus Dänemark, Enno Kramer aus den Niederlanden oder Stefan Mädicke aus Schwerin.

Dienstag, 12. April 2011

8 Beaufort, in Böen 10

Schnell noch ein paar Eindrücke von dem heftigen Sturmtief, das am vergangenen Freitag über den Norden von Mecklenburg-Vorpommern fegte und selbst auf der Warnow für reichlich Wellenbetrieb sorgte. Auch für heute und morgen sagt Windfinder wieder Böen mit bis zu 36 Knoten an - also flugs noch alle Boote und Balkonkästen gesichert...!

Ordentlich Schlagseite: Der Dreimaster "Loth Loriën" rettet sich am Freitag abend in den Rostocker Stadthafen. In der Takelage pfeift es gehörig und beim aufgerollten Stagsegel zwischen den vorderen Masten hat sich das Schothorn bereits verabschiedet.. Der kleine Klabauterdrachen auf der achteren Saling dagegen scheint die Situation richtig zu genießen... (foto cc by RostockSailing.de).

Wellenbrecher: Über 2-3 Meilen baute sich bei dem böigen Westwind auf der Warnow eine veritable Welle auf, bevor sie dann mit voller Wucht auf die Schwimmstege der WIRO-Marina an den Hafenterrassen traf (foto cc by RostockSailing.de). 

Sonntag, 10. April 2011

Palma und der Abstand zur Weltspitze

Tolle Bilder und mittelprächtige Ergebnisse - das war die Ausbeute für die MV-SeglerInnen beim diesjährigen "Trofeo Princesa Sofia" Weltcup vor Palma, einem der letzten großen Tests vor den ab Juni anstehenden Olympiaauscheidungen für London 2012.

Beste Deutsche, aber noch ein weiter Weg bis ganz nach vorn: Franziska Gotlz (GER 198982 / Schwerin) vom Glashäger Team kam vor Palma nicht über Rang 17 hinaus (42 TROFEO S.A.R. PRINCESA SOFÍA - MAPFRE . photo: Nico Martinez).

Mittwoch, 6. April 2011

Janosch kratzt an den Top Ten

Jan "Janosch" Kurfeld aus Wismar ersegelte sich heute beim 'Miss Sophie Pokal' vor Palma einen sauberen zweiten sowie einen neunten Platz (in seiner Gruppe) und liegt damit nur noch 2 Pünktchen hinter den Top Ten.

Nur noch zwei Pünktchen bis in die Top 10: Jan Kurfeld ist fast "drin"... (foto copyright Marina Konitzer).

Franziska Goltz festigte im Laser Radial mit den Rängen zehn und sechs ihren 15. Platz in der Gesamtwertung (Streicher jeweils schon berücksichtigt).

5 Beaufort, in Böen 6

Ein echtes Warnow-Phänomen: Ab etwa fünf Windstärken kommt es regelmäßig zu seltsamen Schlammablagerungen an einzelnen Großsegeltopps - heute war's mal wieder soweit...  (foto cc by RostockSailing.de)

:o)

Dienstag, 5. April 2011

Tricky stuff

Enge Rennen am zweiten Tag vor Palma: Jan Kurfeld vom Glashäger Team MV (im Bild links kurz vor der ersten Luvmarke) liegt in der Finn-Klasse nach vier Rennen auf Platz 14 von 83 gemeldeten Booten (42 TROFEO S.A.R. PRINCESA SOFÍA - MAPFRE . photo: Pedro Martinez). 

Hier die Zwischenstände für die MV-Starter nach 4 Wettfahrten: Schlonski/Bohn (Rostock) im Starboot auf 12 (von 39 / -3 Plätze im Vergleich zu gestern), Jan Kurfeld (Wismar) im Finn auf 14 (von 83 / -1) und Franziska Goltz (Schwerin) im Laser Radial auf 16 (von 78 / +10).

In der Finn-Klasse sind übrigens noch zwei weitere "schwere Jungs" aus Mecklenburg-Vorpommern am Start, die wir hier keinesfalls unterschlagen wollen: Christoph Froh, derzeit auf Rang 46 sowie der dreifache Masters-Weltmeister André Budzien (momentan auf Rang 51). Beide starten für den Schweriner Yachtclub.

Montag, 4. April 2011

Palma for "breeze lovers"



Super Bedingungen zum Auftakt der "Trofeo Princesa Sofia" Regatta vor Palma und wunderbare Bilder des Tages mit reichlich Wind und Sonne - einfach mal beste Werbung für den Segelsport!

Nach jeweils zwei Rennen in diesem Weltcup fährt die "mecklenburgische Nationalmannschaft" im vorderen Drittel mit, wobei derzeit sogar alle drei Boote als beste Deutsche ihrer jeweiligen Klasse gelistet sind:

Schlonski/Bohn (Rostock) im Starboot auf Rang 9 (von 39 gemeldeten Teams), Jan Kurfeld (Wismar) im Finn auf 13 (von 83) und Franzi Goltz (Schwerin) im Laser Radial auf 26 (von 78).

Da geht sicher noch was...!

Sonntag, 3. April 2011

Schlonski/Bohn: "Wichtige Standortbestimmung"

Meldung von Matze Bohn via Facebook: "Heute im Real Club Nautico Palma! Unsere neuen Segel sind eingetroffen... Nachdem uns in Miami das Großsegel zerissen ist, hat uns der See-und Segelsportverein Rostock einen neuen Stand zur Verfügung gestellt! Wir sagen vielen Dank an alle Mitglieder und dem Vorstand für die tolle und schnelle Hilfe! ... Morgen um elf ist der erste Start geplant!".

Sponsorenpflege: Steuermann Alex Schlonski kümmert sich persönlich um die Aufkleber. Sein Rostocker Heimatverein stellte kurzfristig ein neues Großsegel bereit, nachdem das alte bei der Miami Sailing Week zerrissen war. Bis zum 9. April startet das Starboot-Team bei der "42. Trofeo SAR Princesa Sofia Mapfre" vor Palma (foto copyright schlonski-bohn.de).


Die Rostocker Starbootsegler Alexander Schlonski und Matthias Bohn kämpfen ab heute vor Palma de Mallorca bei der "42. Trofeo SAR Princesa Sofia Mapfre" um Medaillen. Bei Ihrem Vorhaben in London 2012 zu starten, werden sie unter anderem von der Ostseesparkasse Rostock unterstützt.

Der Weltcup im Mittelmeer zählt zwar noch nicht für die Olympia-Ausscheidung. Laut DSV gilt die Regatta jedoch für die gesamte Deutsche Segelauswahl als "wichtige Standortbestimmung".

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