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30.03.2013

Incontinentia maritima

OMG, wie unangenehm. Während der Hanse Sail schiffen sich angeblich tausende Mitsegler ein... Diese erschreckende Zahl hat die NNN in einem Artikel enthüllt: 

Oder ist das Ganze so eine Art Flashmob? Wie auch immer; unsere Empfehlung für alle Hanse-Sail-Mitsegler: während des Törns nicht zu viel trinken und ausreichend Wechselsachen einstecken. Sie schaffen das! 

;o)

Hier geht's zur Buchung ...

14.02.2013

Seemannspostkarte #1302: Leichtes Seegeplänkel!

Apropos Valentinstag: Hier mal eine Seemannspostkarte der besonderen Art wie "Mann" sie vor rund 100 Jahren an die potenzielle Dame seines Herzens verschickt hatte. Dieses allerliebste Exemplar ging im Kriegsjahr 1917 an ein "Fräulein Fritzie Schneider" in Neustrelitz und diente als Entschuldigung "für unsere missratene Zusammenkunft vom Mittwoch"... (Foto Archiv RostockSailing.de)

16.04.2012

Zeitreise 1961 | Segeln in Rerik (und Warnemünde)

Da haben die Jungs vom Segelverein Alt Gaarz wirklich einen kleinen Goldschatz gehoben! Bislang unveröffentlichte  Privat-Aufnahmen eines Segelsommers zwischen Rerik und Warnemünde aus dem Jahr 1961 - ein außergewöhnliches und aus mehreren Gründen einzigartiges Filmdokument der ostdeutschen Segelgeschichte!



Über ein halbes Jahrhundert liegt das Ganze schon zurück und dokumentiert eine bewegte Zeit, als die Mauer noch nicht gebaut und Hafenmanöver unter Segeln noch eher Regel als Ausnahme waren. Das wunderbare V8-Filmmaterial stammt im Original von Dr. Eberhard Becker aus Rerik und wurde jetzt von dessen Sohn(?) Dr. Thomas Becker aus der Versenkung geholt, bearbeitet und geschnitten. (Danke auch an Guido Moritz für's Hochladen und Verbreiten!)

24.02.2012

Das "Perutz"-Boot in Kühlungsborn-West

Vor gut einem Jahr hatten wir hier das etwas skurrile Foto vom PERUTZ-Boot vorgestellt: 67 gackernde Mädchen während einer "Lustfahrt in See" - dazu ein sehr markantes Segel-Sponsoring der Firma "PERUTZ Photo". Fraglich blieben damals aber Ort und Zeitpunkt der Aufnahme. Jetzt ist ein weiteres Bild aufgetaucht und liefert die Auflösung.

SW-Ansichtskarte aus Kühlungsborn: In der Bildmitte das ominöse PERUTZ-Photo-Boot, fertig aufgetakelt und auf Gäste wartend, an der Seebrücke von Kühlungsborn-West. Die Stadt Kühlungsborn gibt es offiziell erst seit 1938. 
(foto RS-Archiv; cc by RostockSailing.de)


Nix ist es mit Ostfriesland oder dem Darß, wie zunächst spekuliert. Denn jetzt tauchte das PERUTZ-Photo-Boot erneut auf und zwar auf einer Schwarz-Weiß-Ansichtskarte, zusammen mit hochsommerlichem Dampfer- und Badebetrieb an einer traditionellen Mecklenburger Seebrücke. Es ist die von Kühlungsborn-West!

20.01.2012

OSTMAUL sein Shanty

Hip Hop meets Seefahrtsromantik - na denn: VOLLDAMPF VORAUS! :o)


Schön schräg - da prallen die Kulturen ungebremst aufeinander.

Die Termine im Abspann sind natürlich längst passé.Alle aktuellen Infos und Konzerttermine der Rostocker Kunstschaffenden gibt's auf der Seite von LUV UN LEE (z.B. in Berlin am 24.01.) bzw. der Homepage von OSTMAUL.

08.12.2011

Fundstück: "Lonely Sailing in the DDR"




Wie jetzt? Einsame junge Seglerin versenkt schnittigen Holzdrachen und lacht sich kaputt dabei? "Lonely Sailing in the DDR" - Urlaubsaufnahme oder Segel-Slapstick? Macht zumindest neugierig. Woher kommt dieser Filmschnipsel mit dem weißen Uralt-Drachen und wer ist die segelnde Blondine mit der Rockermähne...?

22.03.2011

"Es bläst kein Wind nach jedermanns Wunsch"

Weise sprach der Wettfahrtleiter: "Es bläst kein Wind nach jedermanns Wunsch". Wie wahr wie wahr... Schönes Fundstück von der IDM 2010 der IXYLON, die der traditionsreiche Yachtclub Berlin-Grünau auf dem Müggelsee ausrichtete:

Nach Protesten "gegen den Mügelsee-Wind": Salomonischer Richterspruch des Wettfahrtleiters bei den Deutschen Meisterschaften im IXYLON 2010  (foto copyright Christoph Laska, SV Stahl Finow).

18.02.2011

Segel-Sponsoring vor 80 Jahren: das "Perutz"-Boot

Hoffnungslos überladen und garantiert nicht seetauglich, dafür umso auffälliger zeugt diese "schwimmende Litfasssäule" von den Anfängen des Marketings mit Hilfe von Seglern und ihren Booten. Das undatierte Foto aus unserem RS-Archiv ist aus verschiedensten Blickwinkeln so interessant wie amüsant.

"Slightly overcrowded": Von den 67 jungen Damen dürften die wenigsten zur Stammbesatzung gehören. Dafür war aber der Spaßfaktor wohl mindestens ebenso groß wie das "Perutz Photo"-Logo im Segel. Den Sponsor hat's gefreut, bekam er doch für sein maritimes Engagement eine PR-Leistung allererster Kajüte! 
(Foto RS-Archiv, cc by RostockSailing.de)


Nicht nur dass sich der Pfeifchen schmökende Skipper in Hemd und Weste mal eben eine Incentive-Truppe von 67(!) gackernden "Sonntags-Seglerinnen" plus Schiffsjungen auf sein ca. 40 Fuß langes Fischerboot laden ließ. Das lustige Bild vom "Photo-Boot" hat noch weit mehr zu erzählen.

Gemessen am Zeitpunkt, zu dem die Aufnahme vermutlich entstanden ist, wirkt vor allem das nahezu perfekt gebrandete Segel wie ein zukunftweisendes Projekt. Ungefähr sechs Meter 'fliegendes' Unterliek und der steile Winkel des Achterlieks lassen auf eine Gaffeltakelung schließen, die in vertikaler Richtung mal locker 8-10 Meter messen dürfte und damit eine Großsegelfläche von mindestens 50-70 Quadratmeter ergibt.

11.01.2011

Fundstück: Historische Eisboote auf dem Bodden

Moderne Eissegler sind sicher faszinierend. Doch Eissegeln hat eine lange Tradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurückgeht. Beim Kramen in meiner kleinen Postkartensammlung kamen heute diese zwei Eisboote auf dem Bodden vor Wustrow zum Vorschein. Das hintere wunderbar schiffig mit Gaffelrigg, das vordere dagegen deutlich schnittiger und wohl auch etwas "jünger".

Historische Eisyachten vor Wustrow: Mit etwas Glück sind sie heute noch zu sehen... (Postkarte ca. 1960er Jahre, Ausschnitt;  foto: Vettel, Wustrow; cc by RostockSailing.de).


Leider lässt sich das Foto selbst nicht mehr genau datieren, aber die junge Dame an der Backbord-Verstagung dürfte inzwischen stramm auf die Rente zugehen. Auf der Rückseite der Ansichtskarte ist der Preis mit 0,20 MDN angegeben. MDN steht für "Mark der Deutschen Notenbank" und die gab's in der "Zone" zwischen 1964 und 1974. Somit stammt das Foto vermutlich aus den 60er Jahren.

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