23.10.2011

ALBERT JOHANNES mal unter Vollzeug

Der Dreimastgaffelschoner ALBERT JOHANNES im Gegenlicht der tiefstehenden Oktobersonne vor der Steilküste zwischen Rostock und Heiligendamm, etwa in Höhe Nienhagen/Rethwisch. (foto cc by RostockSailing.de)


Neun Segel hat die ALBERT JOHANNES als Gaffelschoner insgesamt aufzubieten und hier sind sie mal alle zu sehen (insgesamt 500 Quadratmeter): Ganz rechts die vier Vorsegel mit Flieger, Außenklüver, Innenklüver und der Fock. Der Fockmast dahinter ist der Schonermast mit Schonersegel und darüber einem sog. "Fischermann", ein Stagsegel, das ganz oben zwischen den Toppen gefahren wird. In der Mitte der Großmast mit Großsegel und einem Gaffeltopsegel darüber. Der hinterste Mast trägt das Besansegel...


Warum heißt der Schoner eigentlich "Schoner"?

Der erste verbürgte Stapellauf eines Schoners fand 1713 in Gloucester im US-Bundesstaat Massachusetts (etwa 50 km nordöstlich von Boston) statt. Ein Zuschauer soll beim Stapellauf vermerkt haben: ... „Oh, see how she scoons“ („Da gleitet sie hin“ bzw. „Oh sieh, wie sie gleitet“). Der Erbauer dieses Schiffes, ein Kapitän Andrew Robinson, habe dann das Wort „Schooner“ geprägt. Seine Bezeichnung stammt von einem Verb aus dem schottischen Clydesdale-Dialekt ab: „to scoon“ (etwa „Steine übers Wasser gleiten lassen“, auch „gleiten“). Der Ursprung dieser Takelungsart stammt aus den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. (Quelle: Wikipedia)


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